Facebook, Twitter und Xing —
Warum soziale Medien angeblich so revoltutionär sind.

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Facebook, Twitter und Xing — Warum soziale Medien angeblich so revolutionär sind.

Das Thema „Social Media“ wird landauf, landab in Medien, Veranstaltungen und persönlichen Diskussionen erörtert. Viele sprechen von einer Revolution, andere von einem Hype. Oft sind die Betrachtungswinkel dabei sehr oberflächlich und dringen nicht wirklich in die tatsächliche Bedeutungs-Sphäre dieser Art zu kommunizieren vor. Oft fällt der Blick nur auf Facebook, eventuell auch noch auf Twitter. Weitere, speziellere Netzwerke und Möglichkeiten werden oft ganz außer Acht gelassen. Durch diese eingeschränkte Betrachtung erscheint oft der Nutzwert zum Erreichen der eigenen Unternehmens- und Marketingziele als fraglich. Zwar hört man häufig von sensationellen Erfolgsmeldungen. Diese stammen aber in aller Regel von eingeführten Konsumenten-Marken und eignen sich auch in Hinblick auf eingesetzte Budgets nicht als Blaupause für den Mittelstand.

Am Ende der Überlegungen kommen daher viele zu dem Resümee, dass soziale Medien einfach nur eine weitere Möglichkeit der Kommunikation sind, die gleichartig neben den bisherigen Medien steht. Die fatale Folge: Entweder bleiben die Sozialen Netzwerke gänzlich außen vor, schließlich kommuniziert man ja bereits online über E-Mail-Newsletter und investiert in Website und Suchmaschinenoptimierung. Oder es wird überstürzt ein Facebook und Twitter-Account angelegt, der mehr oder weniger regelmäßig mit Informationen gefüttert wird, die man bislang in einem klassischen Newsletter oder dem News-Bereich der Homepage publiziert hat. Warum auch nicht, denken Sie?

Nun, die Nutzung von sozialen Netzwerken bedingt einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation. Eine kleine Fabel kann vielleicht die Unterschiede von gängiger Online-Kommunikation über die eigene Website und die via Sozial-Online-Netzwerken verdeutlichen.

Das innovative Werbetelefon

Stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Im imaginären Land Kommunikat wird eines Tages das Telefon erfunden. Schnell findet diese innovative Erfindung große Verbreitung, schließlich kann man damit einfach und bequem kommunizieren. Der findige Unternehmer Schlaumeier nutzt dieses neue Medium, indem er Informationen und Werbebotschaften auf ein Tonband spricht, das über eine bestimmte Telefonnummer angerufen werden kann. Diese Telefonnummer ist im Telefonbuch zu finden, er druckt sie aber auch auf alle Briefbögen, Visitenkarten, Prospekte und sogar auf seinen Firmenwagen. Immer wieder klingelt jetzt dieses Telefon mit der Tonbandansage und Anrufer hören sich interessiert an, was es Neues gibt. Schlaumeier ist sehr zufrieden mit dem Erfolg seiner Idee. In der Zwischenzeit wird in Kommunikat ein ganz neues Medium, das Radio, eingeführt. Der Unternehmer Immerschlau erkennt seine Chance und lässt bald seine Informationen und Werbebotschaften über das Radio senden. Das hören jetzt potenzielle Kunden auf dem Weg zur Arbeit im Autoradio, zu Hause in der Küche oder am Schreibtisch auf der Arbeit. Schlaumeier kann dieses Engagement seines Mitbewerbers nicht nachvollziehen und sieht seinerseits keinen Handlungsbedarf. Schließlich können Kunden und Interessenten ja immer noch seine Botschaften durch einen gezielten Telefonanruf abhören, so wie sie es in den zurückliegenden Jahren ja gerne getan haben. Welchen der beiden Wettbewerber halten Sie für schlauer?

Push statt Pull

Vielleicht wird durch diese kleine Geschichte der Unterschied deutlich. Die Kommunikation über die eigene Website setzt voraus, dass ein User diese gezielt aufruft oder über eine initiierte Suche dorthin gelangt. Durch Suchmaschinenoptimierung, Online-Kampagnen und Verbreitung meiner Domain muss ich dazu den potenziellen Kunden zu mir holen. Beim Aufbau eines Netzwerks über Social Media funktioniert es anders. Ich bin mit meiner Kommunikation dort, wo sich der User gerade selbst aufhält. Er hat keine Mühe oder Aufwand, mich zu erreichen. Ich erreiche dagegen ihn. Anders als beim inzwischen rechtlich stark eingeschränktem E-Mail-Marketing hat der User diesen Kontakt sogar von sich aus hergestellt. Ich brauche ihn also nicht einmal mit Datenschutz und Widerrufsbelehrungen behelligen. Solange er sich einen Vorteil von dem Kontakt verspricht, wird er ihn aufrechterhalten. Falls es diesen Kontakt nicht mehr wünscht, liegt es ihm frei, ihn zu beenden, ohne dass dabei ein Aufwand für den Anbieter entsteht.

Der „Fan“ ist Teil meines Netzwerkes, ich bin zugleich Teil seines Netzwerkes. Ich kommuniziere mit ihm und er kann auf dem gleichen Weg mit mir kommunizieren. Dieses bilaterale Verhältnis ist völlig anders zu bewerten als die einstige Kommunikation über klassische Medien, deren Qualität oft nur an Reichweite gemessen wird. Die Möglichkeiten für Response sind in sozialen Netzwerken sogar noch einfacher als im Direkt-Marketing via Mailings.

Nutzen entscheidet

Sicher erkennen Sie die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches Social-Media-Marketing: Sie müssen den Kunden dabei einen unmittelbar relevanten Nutzen bieten. Nur mit einer tragfähigen Strategie gewinnen und halten Sie „Fans“. Dann werden Sie sogar beobachten, wie diese von sich aus neue Kontakte zu Ihrem Unternehmen herstellen. So erreicht Ihre Kommunikation schnell Menschen, auf die Sie selbst wohl nie  zugetreten wären.

Wie sich ein schlüssiges Social-Media-Konzept aufbauen lässt und mit welchem Aufwand und Kosten Sie dabei kalkulieren sollten, erläutern wir Ihnen im nächsten Newsletter. Falls Sie nicht so lange warten möchten oder bereits konkret über den Einsatz von Social-Media-Marketing nachdenken, stehen wir auch gerne für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Sie möchten die Chancen von Social-Media-Marketing für Ihr Unternehmen nutzen? Gemeinsam können wir für Ihre individuelle Situation eine schlagkräftige Strategie entwickeln. Lassen Sie uns darüber sprechen. Anruf genügt!
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